Feueralarm in Weyhausen

Zu einer Alarmierung für den Westzug des Boldecker Landes kam es am Donnerstag, den 09.02.2017 um 18:35 Uhr. 
Die Feuerwehren aus Bokensdorf, Osloß und Weyhausen wurden mit dem Einsatzstichwort "Gebäudebrand" zu einer Alarmübung auf das Sportgeände des SC Weyhausen gerufen. 

Die Ortsfeuerwehr Bokensdorf war als Erste vor Ort. Einsatzleiter, Christian Gerche, begann sofort mit der ersten Erkundung. Schnell war klar, dass es im mittleren Teil des Gebäudes brannte. Das Foyer war bereits stark verqualmt. 

Wegen der erheblichen Anzahl von Personen im Sportheim, befahl Christian Gerche deshalb den eigenen und nachrückenden Kräften aus Osloß und Weyhausen unverzüglich die Menschenrettung und einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz durchzuführen. Weil der Überflurhydrant in unmittelbarer Nähe des Sportheims defekt war, musste durch die Einsatzkräfte eine Wasserförderung über lange Wegstrecke vom Bereich des Friedhofs in Weyhausen aufgebaut werden. 

Da schnell eine große Anzahl der Einsatzkräfte durch die Größe des Objektes und die Menge der zu rettenden Personen im Atemschuztzeinsatz gebunden war, wurde auch der Ostzug des Boldecker Landes, mit den Feuerwehren Barwedel, Jembke und Tappenbeck um 18:59 Uhr alarmiert. 

Diese Kräfte sollten weitere Atemschutzgeräteträger zuführen und eine eventuelle Brandausbreitung verhindern. 

Unterstützt wurde der Einsatzleiter durch das Team des Einsatzleitwagens unter der Führung von Gemeindebrandmeister Karsten Teitge. 

Insgesamt waren 71 Kamderadinnen und Kameraden, davon 29 Atemschutzgeräteträger und 13 Fahrzeuge im Einsatz. 
"Die 11 Statisten, die diese Übung unterstützen, fühlten sich nach eigenen Angaben durch unsere Feuerwehrleute sehr gut betreut und sicher" berichtete Michael Kohnert, der als Vertreter des SC Weyhausen vor Ort war, zeigten sich als Beobachter des Szenarios von der Leistung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und dem Aufgebot an Technik beeindruckt. 

Auf der abschließenden Besprechung mit den Führungskräften bescheinigten die Beobachter Dirk Lindenblatt und Jörg Gülle den eingesetzten Kräften eine professionelle Abarbeitung der Übungslage. 

"Optimierungsbedarf besteht laut Feedback aus der Runde lediglich im schnelleren Aufbau einer Führungsstruktur, inklusive der Aufgabenverteilung und der Kommunikation in Bezug auf die Stärkemeldungen der anrückenden Kräfte in der Anfangsphase des Einsatzes, beschreibt Michael Kohnert die Erkenntnisse, welche aus dieser Übung gezogen wurden. "Darum sind Übungen wie diese so wichtig, denn man kann die identifizierten Themen noch intensiver schulen und in Zukunft im richten Einsatzgeschehen optimal umsetzen", so Kohnert abschließend.