Schwerer Atemschutz - schwer auf Draht!

Am Samstag, den 13.08.2016, trafen sich 24 Atemschutzgeräteträger aus allen Feuerwehren der Samtgemeinde Boldecker Land zum "Atemschutz-Praxistag" am ehemaligen Funkturm in Barwedel. 

Aus Osloß nahmen drei Kameraden an diesem Dienst teil. 

Das Team um den Samtgemeinde-Atemschutzbeauftragten Robin Jung hatte verschiedene Aufgaben für die einzelnen Trupps ausgearbeitet. 

Es gab vier Stationen die von den Trupps durchlaufen werden mussten. Unter anderem wurden folgende Bereiche geschult:

- Suchtechniken in verqualmten Gebäuden / Räumen 

- Aufgaben des Sicherheitstrupps

- Schlauchmanagement im Gebäude 

- Handhabung der Hohlstrahlrohre 

- Handhabung der Wärmebildkameras 

Neben der körperlichen Tauglichkeit der Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden ist ein Praxistag ein wesentlicher Baustein in der Aus- und Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger. 

Damit die Atemschutztrupps auf den Ernstfall so gut wie möglich vorbereitet sind, gibt es neben der vorgeschriebenen Theorieausbildung und dem Pflichtdurchgang auf der Atemschutzstrecke der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gifhorn, mit dem Praxistag die Möglichkeit, zusätzliche praktische Erfahrung zusammeln. 

Besonders im Bereich des schweren Atemschutzes kann man nicht oft genug die  verschiedenen Möglichkeiten z.B. der Suche von vermissten Personen in verqualtem Räumen bei "0"-Sicht üben.

Doch nicht nur die Atemschutztrupps, die in das Gebäude vorgehen, haben verschiedene Aufgaben zu beachten.Auch die unterstützenden Tätigkeiten z.B. Atemschutzüberwachung und die Aufgaben des Sicherheitstrupps müssen immer wieder geübt werden. 

Alle Teilnehmer waren sich am Ende des Tages einig, dass der Atemschutzpraxistag in dieser Form so beibehalten und wiederholt werden sollte. 

Ein herzlicher Dank geht hiermit an das Team um Robin Jung für diesen interessanten und lehrreichen Tag!