Alarmübung Schulzentrum Weyhausen

Als am Donnerstag den 29.10.2015 gegen 18:30 Uhr die Sirenen des Westzuges der Feuerwehren des Boldecker Landes zum Einsatz riefen, wussten die herbeieilenden Einsatzkräfte noch nicht, dass es bei der angesetzten Alarmübung eine kleine Änderung geben würde. 

 

So sah der Übungsablauf nicht die gleichzeitige Alarmierung des Ostzuges des Boldecker Landes, sondern den Einsatz des sich in unmittelbarer Nähe befindenden Löschzuges der Samtgemeinde Isenbüttel vor.

Hintergrund war die Anfrage der Zugführer des kommunalen Löschzuges Isenbüttel, einmal eine Übung in userer Gebietseinheit durchführen zu können. Bei der ersten Besprechung gab es dann den Vorschlag unseres Gemeindebrandmeisters, daraus eine Zugübung am Schulzentrum Weyhausen zu machen. 

Daraufhin entwarfen Christian Eichenlaub und Dietmar Klinkert (Feuerwehr Osloß), sowie Thomas Stahl und Christian Schaper (Zug Isenbüttel) das Einsatzszenario. Unterstützt wurden Sie vom Samtgemeinde-Ausbildungsleiter (Boldecker Land) Michael Kohnert aus Tappenbeck.

Ausgegangen wurde von einem Dachgeschossbrand im Neubau der Mensa an der Oberschule. Da die Gebäudeteile miteinander verbunden sind, führte die starke Rauchentwicklung dazu, dass den in den Gebäuden befindlichen Teilnehmern zweier Volkshochschulkurse der Fluchtweg abgeschnitten wurde. Weiterhin wurden im Kellergeschoss des Hauptgebäudes Monteure vermisst, die dort Wartungsarbeiten durchführten. 

Übrigens waren zu dem Zeitpunkt unserer Übung wirklich Leute im Hauptgebäude der Oberschule; die Drummer des Fanfarenzuges Weyhausen hatten im zweiten Obergeschoss ihren Übungsabend. Also war das angenommene Szenario nicht ganz aus der Luft gegriffen!

Die Aufgaben der eingesetzten Züge waren also Menschenrettung und Brandbekämpfung. Ein weiteres Übungsziel war das festigen der Kommunikation zwischen den Abschnitten und dem Einsatzleitwagen, zusätzlich zur Einbindung eines Zuges aus einer anderen Gebietseinheit.

Des "Einsatzgeschehen" führte schließlich zur Alarmierung des bisher zurückgehaltenen Ostzuges, so dass am Ende der Übung 110 KameradenInnen vor Ort waren.

Auch diese Einsatzübung zeigte wieder, dass man nicht oft genug die Abläufe im Aufbau der Führungsstruktur und Kommunikation innerhalb der Züge / Abschnitte üben kann.

An dieser Stelle möchten Christian Eichenlaub und Dietmar Klinkert sich noch einmal für den gezeigten Einsatz der KameradenInnen des Boldecker Landes und des kommunalen Löschzuges Isenbüttel und die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten "im Hintergrund" während der Vorbereitungsphase und der Übung bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an die "Verletzten", die sich für diese Übung zur Verfügung gestellt haben!