Ungewöhnliche Vorgänge bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Osloß

 

Es war eigentlich eine ganz normale Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Osloß im Boldecker Land. Die 78 Kameraden aller vier Abteilungen haben insgesamt 10.124 Stunden geleistet, es gab 22 Einsätze in Jahr 2019, 26 weniger als im Jahr 2018. Zwei Highlights hatte die Ortswehr im Jahr 2019 auch, zum einen die 70 Jahr Feier der Wehr mit Eimerwettkämpfen und der Kreis-O-Marsch der Jugendfeuerwehren des Kreises Gifhorn in Osloß, welcher zusammen mit den fünf weiteren Wehren des Boldecker Land ausgerichtet wurde.

Ungewöhnlich war der Punkt Entlassungen. Die im Jahr 2019 für eine Amtszeit von drei Jahre ernannte Jugendwartin Daniela von der Ohe – Hoffmann wurde aus ihrem Amt entlassen und direkt im Anschluss für eine 2 jährige kommissarische Amtszeit erneut ernannt. Nötig machte dies eine Gesetzesänderung, in Form eines Runderlasses des Landes Niedersachsen, welcher vorschreibt, dass die Jugendwarte in der Jugendfeuerwehren den Führungslehrgang des Gruppenführers machen müssen. Laut Ihrer eigenen Aussage wird dieses in den nächsten zwei Jahren schwierig sein. Weiter sagt die Jugendwartin, „Ich bin generell nicht gegen den Lehrgang, nur gibt es für den Posten des Jugendwartes weitaus wichtigere und nutzbringendere Lehrgänge.“. Auch Ortsbrandmeister Dominik Hoffmann stimmt ihr hier zu, ebenso Gemeindebrandmeister Karsten Teitge der unterstrich, dass in einem Einsatzfall Führungsverantwortung als Einsatzleiter/in erwartet werden könnte.

Geehrt wurden Matthias Meier für 25 Jahre aktiven Dienst und Hans-Jürgen von der Ohe für 50 jährige Dienste im Feuerwehrwesen. Auch Beförderungen standen an, so ist Malte Matthiensen zum Feuerwehrmann, Marvin Totdenhöfer zum Oberfeuerwehrmann, Felix Kistner und Simon Tesch zum Hauptfeuerwehrmann und Dietmar Klinkert wurde gemeinsam mit dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Matthias Meier zum Hauptlöschmeister befördert.

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