Einmal gefühlt wie die Grubenwehr

Am ersten Samstag im Oktober, machten sich 12 Kameraden der Feuerwehr Boldecker Land, erneut auf den Weg zur Atemschutzübungsanlage der Stadtfeuerwehr Salzgitter. 

Unter der Leitung des Samtgemeinde-Atemschutzbeauftragtenm, Robin Jung, wurde sich am Feuerwehrhaus Tappenbeck getroffen. Nach einer kurzen Einweisung wurde mit den Einsatzfahrzeugen die Reise angetreten. In Kolone fuhren Alle gut gelaunt und voller Vorfreude auf die bestehenden Aufgaben los. 

Jeder Atemschutzgeräteträger muss nach der Feuerwehrdienstvorschrift 7 (FwDV 7) einmal im Jahr:

- eine Belastungsübung
- eine Einsatzrealistische Übung / oder einen Einsatz 
- eine Theoretische Unterweisung 

ableisten. Die Belastungsübung wird normalerweise in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Gifhorn durchgeführt. Da die meisten Kameraden die Strecke schon auswendig kennen, ist die Anlage in Salzgitter mal eine schöne Abwechslung. 

Die Anlage in Salzgitter wurde bis 1975 durch die Grubenwehr des Salzgitter Erzbergbaus genutzt. Mit der Einstellung der Förderung des Schachtes Konrad, verlor die Anlage auch ihre Nutzung. in den folgenden Jahren wurde diese Anlage durch die Feuerwehr entsprechend, ihren Bedingungen, zur Atemschutzübungsanlage umgebaut. Nach Fertigstellung wurde diese dann schließlich für die Ausbildung aller Feuerwehrleute der Stadt Salzgitter gemäß den geltenden Richtlinien und Vorschriften genutzt. 

Die Anlage ist in einem Gebäude über zwei Etagen ähnlich einer Schachtanlage aufgebaut. So war es dort nicht nur Dunkel, sondern auch verwinkelt und eng. Es ging mal rauf und mal runter, so war Teamwork gefragt. Alle Teilnehmer absolvierten den Durchgang erfolgreich. Es war eine Klasse Erfahrung und hat allen Teilnehmern ersichtlich Spaß gemacht. Einen kleinen Einblick könnt ihr anhand der folgenden Fotos erlangen: