Krönender Abschluss in Reethen

In diesem Jahr nahmen wir erstmals mit einer Gruppe an den drei Eimerwettbewerben des Grand-Sam teil. 

Die Eimerwettbewerbe sind eine alte Traditionsübung. Es wird eine Wasserentnahmestelle aus dem offenen Gewässer aufgebaut und drei Rohre in Angriff genommen. 

Die Gruppen bauen sich nach Vorlage, Alle den gleichen Ablageplatz auf. Im Anschluss nimmt die Gruppe neben der Tragkraftsprize (Pumpe) Aufstellung. Der Gruppenführer meldet die Gruppe beim Bahnleiter an und gibt seine Befehle. 

"Angriffsübung mit 3 C-Rohren, Angriffsziel die Eimerlinie, Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, 4 Sauglängen erforderlich, Verteiler eine B-Länge vom Gerät, Melder legt B-Leitung und Verteiler, jeder Trupp legt seine Leitung selbst, Angriffstrupp mit 1. Rohr auf den linken Eimer vor!"

Nun stürmen alle los. Der Wassertrupp und der Schlauchtrupp kuppeln die erforderliche Saugleitung zusammen. Der Maschinist bringt die Leinen in Stellung und bedient die Tragkraftspritze. 

Zeitgleich schnappt der Melder sich seinen B-Schlauch, rollt diesen aus und setzt  den Verteiler auf die markierte Stelle. Anschließend bedient er diesen. 

Der Angriffstrupp schnappt sich sein Material und läuft nach vorne links. Sie rollen ihre Schläuche aus und spritzen den linken Kanister runter.

Nachdem Wassertrupp und Schlauchtrupp mit der Saugleitung fertig sind, schnappen auch sie sich ihre Sachen und ab geht´s nach vorne. Der Wassetrupp nach rechts und der Schlauchtrupp in die Mitte. Nun gilt es die Kanister zu treffen und fertig. 

Ist man gut braucht man weniger als 60 Sekunden dafür.

Im April in Kästorf begann das Jahr nicht so ganz gut. Da war unser Übungsende noch bei 70 Sekunden, aber Fehlerfrei. 

Das ließen wir nicht auf uns sitzen und so wurde geübt. Dies sollte sich im August in Stüde dann erstmalig auszahlen. Dort waren es für die gleiche Übung nur noch 54 Sekunden, fehlerfrei. Nach Hause holten wir damit den 2. Platz. Der Erstplatzierte (Freiw. Feuerwehr Sülfeld) war nur 1,9 Sekunden schneller. 

Nun folgte am zweiten Septemberwochenende noch der Letzte der drei Wettbewerbe in Rethen. 

Nachdem wir eine holprige Übung mit auseinandergefallenen Schläuchen, rutschenden Kameradinnen und Kuppelhakern hinlegten, waren alle ein wenig geknickt. Doch trotz alledem waren es nur 53 Sekunden für die komplette Übung. Nun waren wir zufrieden und blickten gespannt auf die Siegerehrung. 

Man sollte es nicht glauben. 3 mal wurde unsere Gruppe aufgerufen. Wir holten nach Hause was ging:

Den Pokal für den ersten Platz, die schnellste Übung und das schnellste Kuppeln. 

Und trotz unseres holprigen Starts in Kästorf, holten wir auch beim Ersten Versuch den Grand-Slam Pokal nach Hause. 

Wir freuen uns schon auf das kommende Wettbewerbsjahr und werden uns dort wieder voll anstrengen :-)